¡NO!: Film: Pressestimmen

Pressestimmen

»Äußerst spannend, mit hohem Entertainment-Faktor … Man kann nur begeistert resümieren: Dieser Film passt in den aktuellen sozialen Kontext.« DER SPIEGEL

»Mit schrägem Witz, emotional und intellektuell mitreißend … Gael García Bernal glänzt mit einer präzisen, subtil bewegenden Darstellung.« NEW YORK TIMES

»Diktatoren-Sturz kann so amüsant sein … Wenn am Ende der demokratische Coup gelingt, sind die Fragen nicht zu Ende: Ist Demokratie nur als Chance auf Wohlstand attraktiv? Wieviel Gefahr würden wir für Freiheit auf uns nehmen? Dass ¡NO! das ohne Betroffenheits-Schwere fragt, sondern wunderbar heiter und subtil, ist befreiend.« AZ MÜNCHEN

»Pablo Larraín hat mit einer Art hoch artifiziellem Naturalismus ein Spektakel wie aus einem Guß geschaffen, das den Zuschauer mitreißt. ¡NO! ist beides: beste Publikumsunterhaltung und ein extrem raffiniertes Konzeptwerk.« VILLAGE VOICE

»Mad Men in Chile. Ein klares „Ja!“ zu diesem Film.« DER STERN

»Ein herausragender Film … ¡NO! lässt sich auf viele unterschiedliche Arten sehen: als spannungsgeladene, hochbrisante Geschichte über den Sturz eines Diktators, als Reflexion über Demokratie als Produkt einer Werbeagentur, als das Porträt eines Werbeexperten, dem bald aufgeht, dass die No-Kampagne doch risikoreicher ist als ein Spot über Softdrinks; und nicht zuletzt ist ¡NO! die Entwicklungsgeschichte seiner Hauptfigur, was diesem Film eine zutiefst persönliche, humane Aura verleiht. (...) Gedreht hat Larraín mit einer antiquierten U-matic-Videokamera aus den 80er Jahren, just mit der Ausrüstung also, wie sie auch den Werbefilmern der Anti-Pinochet-Kampagne zur Verfügung stand. Dieser Kniff sorgt nicht allein dafür, dass sich die Originalaufnahmen und die Spielfilmbilder wunderbar in ihrer Ästhetik ergänzen. Auch entspringen der ausrangierten Technik geradezu avantgardistische Effekte, mit Bonbonfarben, krass reflektiertem Licht und verträumten Unschärfen: Ein Pop-Art Gemälde!« KÖLNER STADTANZEIGER

»Fesselnde Unterhaltung … Ein Film wie eine Zeitmaschine.« WAZ

»Ein aufregender, schmerzlicher und hemmungslos optimistischer Film.« JUNGE WELT

»Packend von Anfang bis Ende, auch für Kenner der historischen Materie, und voll jenes schwarzen Humors, der schon die früheren Filme von Pablo Larraín ausgezeichnet hat. (...) Der fabelhafte Schnitt von Andrea Chinogli gibt dem Film einen mühelos voranstürmenden Schwung, die Leistungen der Darsteller sind, wie wir es von Pablo Larraín gewohnt sind, perfekt. Gael García Bernal war selten besser als in diesem Film.« VARIETY

»Nicht nur spannend und hellsichtig, sondern außerdem noch großartige Unterhaltung!« KULTUR NEWS

»Ein heißer Tanz auf doppeltem Boden … Neben großartigen Darstellern und der detailverliebten Ausstattung glänzt ¡NO! mit einer überwältigenden Optik. ¡NO! erweist sich als ebenso hellsichtiges wie bitterböses Subversivum, das uneingeschränkt zu bejahen ist!« SZENE HAMBURG

»Ein elektrisierender Film … Gael García Bernal verleiht seiner Figur eine berührende Vielschichtigkeit, eine Mischung aus emotionaler Verletzlichkeit, erwachendem moralischen Bewusstsein und zielstrebigem Ehrgeiz. (...) An der Oberfläche erzählt ¡NO! vom Umbruch in Chile 1988. Darunter aber geht es um sehr viel mehr. Das Thema ist jenseits seiner historischen Besonderheiten allen vertraut, die schon einmal eine komplett medialisierte Wahlkampagne mitverfolgt haben. Die Kampagne von 1988 wird aus der Sicht derer gezeigt, die sie machen – und am Ende wird klar, dass die Diktatur weniger deswegen verloren hat, weil das Volk mehr Gerechtigkeit wollte, sondern weil ihr Kampagnenteam keine Ahnung von Marketing hatte. Mit ¡NO! hat Pablo Larraín sein Talent als großer politischer Filmemacher bestätigt. Am Ende einer Trilogie, die dem Nerv der Diktatur Pinochets filmisch nachspürt, erweitert er seine Perspektive auf die modernen kapitalistischen Gesellschaften in ihrer Gesamtheit.« LE MONDE

»Ebenso berührend wie originell-komisch … Ein Meisterwerk!« RADIO EINS

„Schwarzhumorig und packend … In ¡NO! ist die Kampagne politische Waffe der Opposition, Untersuchungsmaterial und Metapher zugleich. Larraín nutzt die Spannung zwischen historisch korrekter Recherche und den Formen erzählerischer Aufbereitung geschickt und befeuert die witzig erzählte David-gegen-Goliath-Geschichte mit Zitaten aus dem echten Leben. Die Darsteller und García Bernal und Alfredo Castro sind so brillant wie das Drehbuch und die präzise Inszenierung. So hält der Film seine Zuschauer unter Hochspannung – ¡NO! ist das Wunder eines unterhaltsamen und gänzlich unheroischen Politfilms.« DER TAGESSPIEGEL

»Ein wunderbarer Film, spannend wie ein Thriller!« TZ München

»Unglaublich unterhaltsam, relevant im Thema, geschickt in der Form… Es ist ein stilistischer Meisterstreich, dass Larraín mit Umatic-Kameras aus den 80er Jahren gedreht hat, so dass Archivmaterial und die Spielfilmszenen nahtlos in einem einheitlichen, pulsierenden Ganzen aufgehen. (...) Der Humor der früheren Filmen von Pablo Larraín war rabenschwarz. Jetzt ist er – entsprechend der Aufbruchstimmung des historischen Moments und der unwiderstehlichen Fröhlichkeit der NO-Kampagne – um einiges zugänglicher. Dabei werden wir keinen Moment im Unklaren darüber gelassen, was auf dem Spiel steht: Die Menschen unterhalten sich im Flüsterton, Männer in Autos ohne Nummernschild überwachen René, seine Familie, seine Kollegen. Dass der Film dennoch seine feel good-Stimmung entwickelt, verdankt sich vor allem dem Umstand, dass wir Zeuge werden, wie ein Land aus den dunklen Schatten der Vergangenheit tritt.« SIGHT AND SOUND

„Ein toller, immer spannender Film, ideal besetzt mit Gael García Bernal.“ BERLINER ZEITUNG

»Mitreißend und sehr unterhaltsam!“ NEUE PRESSE

»Larraín inszeniert die Geschichte der NO-Kampagne als schwarze Komödie. Dabei kann sich Larraín auf sein exzellentes Ensemble verlassen, allen voran der wunderbare Alfredo Castro und Gael García Bernal.« PLAYER LEIPZIG

»¡NO! hat viele Tugenden. Über sein Format gehen sie weit hinaus. Aber sie beginnen genau dort. Eine technische Frage? Nein, mehr noch eine ethische: Wie erzähle ich von Bildern der Vergangenheit, wenn sie in den Rahmen von heute nicht mehr passen? Die radikalste und im Nachhinein irritierend aheliegende Entscheidung hat Pablo Larraín für ¡NO! getroffen. Nicht die Originalaufnahmen hat er an heute ausgerichtet, sondern seinen Film am Material von gestern. Das ist so ungewöhnlich wie überzeugend. Nahtlos und ununterscheidbar gehen im fertigen Werk Fernsehspots von damals über in die Spielfilmhandlung ihrer Herstellung. Das heißt nicht nur das Bildformat von 4:3, sondern auch Videoeigenarten ohne Ende. Immer wieder leuchtende 8oer-Jahre-Farben, schöne Artefakte wie grelle Farbübergänge bei Gegenlicht. Das klingt heftig, und es ist heftig gut. Jede Differenz zwischen Spielfilm und Dokument zu nivellieren, ist deswegen so schlau, weil es das in der retrospektiven Betrachtung kaum auszuschließende Objektivierungsbestreben vermeidet. Keine Ebene des Films ist die wahre, keine ist die falsche. (...) Wahrheit oder Werbung? Kino!« CRITIC.DE